Neue Maßnahmen und Empfehlungen betreffend Besuche unserer Bewohner, diese zur Verhinderung einer erneuten Schließung der Einrichtungen

Die Allgemeinsituation der Pandemie in unserem Land spitzt sich wieder zu und die Anzahl der Neuinfektionen steigt stetig.

Leider sind auch unsere älteren Mitbürger 65+ wieder vermehrt von dieser Entwicklung betroffen. Basierend auf dieser Beobachtung und auch wenn die Mehrheit unserer Bewohner während der 1. Welle der Pandemie vom Virus verschont blieb, müssen wir jetzt mit Vorsicht und Vernunft handeln, um ein Auftreten der Infektion in unseren Einrichtungen zu vermeiden. Im gegengesetzten Fall, müssen in der betroffenen Einrichtung strenge und strikte Maßnahmen getroffen werden, um die Lebensgemeinschaft bestmöglich zu schützen und eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Je nach Gegebenheit passt sich jede Einrichtung individuell an die Entwicklung der Situation an und sieht nach Bedarf Vorsichtsmaßnahmen vor. Was die Organisation der Besuche angeht, muss weiterhin das Besucherformular ausgefüllt werden, um im Falle einer Infektion, das gesetzlich vorgesehene Tracing ausführen zu können. Außerdem wird folgendes, mit der Unterstützung vom Familienministerium ausgearbeitetes 3-Phasen-System, eingeführt:

Phase 1 (grün)* : geregelte Besuche, nach Terminvereinbarung und an einem speziell für diesen Zweck vorgesehenen Ort,  im Falle keiner oder nur vereinzelter isolierter positiver Fälle
*Ab dem 05/11 geltend und bis neue Anweisungen werfolgen, werden Besuche ausschliesslich nach Terminvereinbarung und an einem speziell dafür vorgesehenen Ort stattfinden können, dies aus reinen Vorsichts- und Schutzaspekten heraus und zwecks Vorbeugung. 

Phase 2 (orange): geregelte Besuche, nach Terminvereinbarung und an einem speziell für diesen Zweck vorgesehenen Ort, im Fall von mehreren zusätzlichen positiven Fällen

Phase 3 (rot) : keine Besuche erlaubt  beim Auftreten einer erhöhten Anzahl von positiven Fällen, welche temporär strikte Vorsichtsmaßnahmen unumgänglich machen, um die Situation zu stabilisieren.

Die verschiedenen Phasen werden von der Heimleitung der betroffenen Einrichtung eingeleitet und dies in Abhängigkeit von der nationalen Gesamtsituation, den Infrastrukturen und den baulichen Gegebenheiten, der Anzahl der infizierten Bewohner, der Anzahl der anwesenden Pflegekräfte und anderen einrichtungs- oder bewohnerspezifischen Faktoren.

Während all diesen Phasen, sind Besuche von Bewohnern am Lebensende, sowie von Bewohnern die aufgrund ihres Gesundheitszustandes ihr Schlafzimmer nicht verlassen können, nach Absprache mit der Heimleitung weiterhin möglich.

Im Rahmen des gesetzlichen vorgeschriebenen Tracings, muss jeder Besucher bei jedem Besuch seine Daten im Besucherformular angeben (Besucherformular HIER runterladen). Mit diesem Formular erklären sich alle Besucher einverstanden, unteranderem zum obligatorischen und korrekten Tragen einer chirurgischen Maske (von SERVIOR zur Verfügung gestellt) während des gesamten Aufenthalts und dies auch innerhalb des Zimmers des Bewohners.

Im Falle eines Verstoßes gegen diese absolut notwendige und dem gesunden Menschenverstand entspringende Maßnahme, wird dem Besucher der künftige Zugang zur Einrichtung automatisch verwehrt werden.

Im Falle eines Covid-Falls in einer Einrichtung, werden die betroffenen Familien per Mail, SMS oder Briefpost über diese Situation informiert. Daher ist es den Familien zu empfehlen, der Einrichtung die Kontaktdaten (Mail, Handynunmmer) mitzuteilen, um schnellstmöglich informiert werden zu können.

Im Allgemeinen und besonders während den Phasen in welchen Besuche erlaubt sind, ist es wichtig der Covid-19-Pandemie gegenüber Vorsicht walten zu lassen:

Wir wissen wie anstrengend und schwer zu ertragen die 6 Wochen des angeordneten Lockdowns waren, sowohl für die Familien und Angehörigen, als auch für die Bewohner und ebenfalls für das gesamte Pflegepersonal.

Um zu verhindern, dass sich diese schwierige Situation wiederholt, und um uns zu helfen, unsere Einrichtungen für Besucher zugänglich zu halten, rufen wir Sie heute um Ihre volle Unterstützung und Zusammenarbeit auf!

Es liegt in der Verantwortung und Pflicht des jeden einzelnen die Risiken abzuwägen, die bestimmte Situationen mit sich bringen und mit Sorgfalt die von den Einrichtungen vorgeschrieben Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

So treten folgenden Vorsichtsmaßnahmen, die mit den offiziellen Empfehlungen und Vorschriften im Einklang sind, ab heute in allen unseren Einrichtungen in Kraft:

  • Für die Besuche, die wir auf Grund der sozialen und familiären Verbindung für absolut notwendig halten, bitten wir Sie, die Frequenz zu drosseln, die Besuche auf ein Maximum von 2 Personen pro Besuch zu limitieren, und als Vorsichtsmaßnahme, währende mindestens den nächsten zwei Wochen, die Anzahl der direkten Angehörigen die Kontakt mit dem Bewohner haben auf 4 (verschiedener Haushalte entstammend) zu reduzieren. Diese Maßnahmen dienen dazu das Risiko einer Infektion zu mindern und aber auch um bei Bedarf ein Contact Tracing zu erleichtern. Wenn Sie es wünschen, können Sie das Besucherformular im Vorfeld herunterladen (herunterladen HIER), dies beschleunigt Ihre Einschreibung am Empfang. Außerdem bitten wir Sie, regelmäßig über Telefon oder Skype Kontakt mit Ihren Angehörigen aufzunehmen.
  • Im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen obligatorischen Contact Tracing, muss jeder Besucher, auch die regelmäßigen und treuen Stammbesucher, bei jedem Besuch anhand eines Besucherformulars (herunterladen HIER) seine Daten angeben. Mit diesem Formular erklären sich alle Besucher einverstanden unteranderem zum obligatorischen korrekten Tragen einer chirurgischen Maske (von SERVIOR zur Verfügung gestellt) während des gesamten Aufenthalts und auch innerhalb des Zimmers des Bewohners. Im Falle eines Verstoßes gegen diese offensichtliche Maßnahme, wird dem Besucher der künftige Zugang zur Einrichtung automatisch verwehrt werden.
  • Betreffend das Verlassen eines Hauses, wird den Bewohner und ihren Familien geraten diese auf das Wesentlichste und Notwendigste zu reduzieren. Von Besuchen an stark frequentierte Orte wie Restaurants, das Schlendern durch Shopping-Zentren oder dem Beiwohnen von künstlerischen Vorführungen wird dringendst abgeraten, da diese ein zu hohes Risiko für die Angehörigen und speziell die fragilen Bewohner darstellen mit dem Virus in Kontakt zu kommen.
  • Dies betrifft auch die nicht dringenden Arztbesuche, die nach Absprache mit dem behandelnden Arzt verschoben werden sollten. Da die Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen zur Zeit ein erhöhtes Aufkommen von infizierten Patienten aufweisen, sollen keine unnötigen Risiken eingegangen werden.
  • Wir möchten außerdem klarstellen, dass angesichts des aktuellen Risikos, Bewohner, nach einem Krankenhausaufenthalt oder –besuch, oder nach einem Ausflug der von der Heimleitung als risikoreich eingestuft wurde, angehalten werden sich in ihrem Zimmer mit obligatorischen Tragen der Maske in eine Auto-Quarantäne von 7 Tage zu stellen und dies, um das Risiko im Falle einer Infektion während des Aufenthalts im Krankenhaus so niedrig wie möglich zu halten.
  • Die unerlässlichen Sicherheitsmaßnahmen: Außer dem Tragen der chirurgischen Maske, sind die Desinfektion der Hände beim Betreten der Einrichtung, sowie das Respektieren des Sicherheitsabstands von 2 Metern zwischen den Personen Bestandteil der Grundhandlungen, um die Risiken zu minimieren. Auch wenn die Versuchung groß ist, wofür wir Verständnis haben, entfernen Sie niemals die Maske, um ein Küsschen zu geben, nehmen Sie sich nicht in den Arm, halten Sie nicht die Hände ohne diese unverzüglich zu desinfizieren. Dies ist von höchster Wichtigkeit, besonders in diesen Zeiten, wo das Risiko sehr hoch ist selbst zu erkranken oder das Virus an Dritte weiterzugeben, es ist sogar lebenswichtig.

Während den nächsten Wochen und Monaten werden wir Sie weiterhin auf dem Laufendem halten und die Maßnahmen bei Bedarf, abhängig von der Gesamtentwicklung der Covid-19-Situation im Land, und/oder bei einer bestätigten Infektion in Einrichtungen, anpassen.

In der Zwischenzeit versichern wir Ihnen, dass unsere Mitarbeiter alles Mögliche tun, um die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Bewohner und ihrer Angehörigen zu bewahren.

Für weiter Fragen oder Details, bitte zögern Sie nicht, sich via Email communication@servior.lu an un zu wenden. Wir tun unser Möglichstes um Sie bestmöglich zu informieren.

Im Voraus bedanken wir uns für Ihre wertvolle Zusammenarbeit in diesem Sinne und wünschen Ihnen bereits im Vorfeld frohe und angenehme Besuche in unseren Häusern.

Lassen Sie uns gemeinsam und solidarisch dem Virus entgegentreten. Nur so können wir es bezwingen.

Ihre wichtigsten Fragen wurden bereits von uns zsammengetragen und sind über den aufgeführten Link abrufbar:

Coronavirus: die Antworten auf Ihre Fragen

Fiche visiteur en structure de long séjour D 27-10-2020

Courrier Ministère Famille et Ministère Santé_28102020