Mat SERVIOR an d’Octav

273 Senioren, 62 Rollstühle, 78 Gehgestelle, 500 Eisenkuchen und weit über 100 Helfer. Dazu kommen noch 26 Busse, ein Krankenwagen und mehrere Polizeigefährte, etliche Straßensperren, unzählige Arbeitsstunden und sehr viele zufriedene Gesichter. Das sind nur einige der Eckdaten, wenn es heißt: SERVIOR geet an d’Oktav.

Damit die älteren Menschen alle rechtzeitig in der Kathedrale ankommen, bedarf es einer genau durchdachten Organisation. In den Alten- und Pflegeheimen beginnt die Arbeit schon lange vor dem eigentlichen Pilgertag: Wer geht mit? Wie viel Begleitpersonal steht zur Verfügung? Wer trägt den Koffer mit den Medikamenten? Wer kümmert sich um die Wasserreserven? Wie viele Rollstuhlfahrer sind dabei? In der Direktion von SERVIOR werden die Busse reserviert, die Parkplätze blockiert und die Polizei über den genauen Zeitplan informiert.

Am Pilgertag selbst, wird der Parkplatz beim Militärfriedhof in Hamm zur ersten Sammelstelle. Hier treffen sich 11 Busse und 15 Minibusse mit den Pilgern aus 16 Wohneinrichtungen. Eingewiesen werden sie von technischen Helfern und, pünktlich um 13 Uhr 10, fährt dann die erste Buskolonne Richtung Luxemburg-Stadt, eskortiert von der Polizei. In der Rue Notre-Dame warten schon die nächsten Helfer, um die Senioren in die Kathedrale zu begleiten. Es dauert ziemlich lange, bis jeder der 273 Pilger eingetroffen ist und seinen Platz gefunden hat. Doch Dank einem perfekten Zeitmanagement kann die Andacht pünktlich um 14 Uhr 30 beginnen.

Danach geht’s weiter zum traditionellen Waffelessen. Der « Märchten » wäre eigentlich prädestiniert, doch seitens der Logistik ist es schier undenkbar. Deshalb warten die Busse wieder vor der Kathedrale und bringen die Senioren ins Altenheim von Howald. Hier haben viele fleißige Hände dazu beigetragen, dass es möglich ist, fast 400 Menschen zeitgleich zu beköstigen: Eisenkuchen mit Schlagsahne und frischen Erdbeeren, dazu Tanzmusik und gute Laune.

Ab 17 Uhr werden die Häuser einzeln aufgerufen, die Heimreise anzutreten. Langsam wird das Seniorenzentrum immer leerer, bis auch die letzte Pilgergruppe – müde, aber zufrieden –  wieder im Bus sitzt.

Patrick Juncker, Sicherheitskoordinator von SERVIOR, hat es wieder mal geschafft, den technischen Ablauf routiniert und perfekt zu leiten. « Natürlich ist der Aufwand immens », erklärt er. « Aber die Oktave ist eben Tradition und deshalb fahren seit 2004 alle SERVIOR-Häuser gemeinsam hin. »

Und glücklicherweise mussten die 300 Regenschirme dieses Jahr nicht ausgepackt werden.

SERVIOR – Wer wir sind
Mit etwa 1600 Betten ist SERVIOR der größte Betreiber von Wohnstrukturen für ältere Menschen in Luxemburg. Derzeit verwaltet SERVIOR 16 Einrichtungen, darunter 12 Altenheime (CIPA), 3 Pflegeheime und 1 Seniorenresidenz. Außerdem bietet SERVIOR täglich 560 Menschen in 20 verschiedenen Gemeinden Essen auf Rädern an. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen wurde durch das abgeänderte Gesetz vom 23. Dezember 1998 gegründet und beschäftigt heute rund 1400 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte im Pflegebereich.

Pressekontakt
SERVIOR
Sophie Thomé
61, rue Vauban
L-2663 Luxembourg
Tél: 46 70 13-2038
Fax: 46 70 13-2200
s.thome@servior.lu