Neues Seniorenzentrum in Wiltz

« Ich ziehe morgen um », so Frau Kauth etwas wehmütig. « Das Schloss hat mir immer gut gefallen. Doch für ein altersgerechteres Umfeld lohnt sich der Umzug ». Frau Poncelet ist schon im neuen Seniorenzentrum Geenzebléi angekommen. Sie kannte das Schloss besonders gut, schon aus den Zeiten, wo es noch ein Mädchenpensionat war. Trotzdem hat auch sie sich gefreut, in ein moderneres und helleres Gebäude zu kommen.

Und da lässt das neue CIPA, gelegen in der rue des Pêcheurs, direkt im Ortseingang von Wiltz fast keine Wünsche offen: 115 Zimmer, viele mit Loggia oder Balkon, verteilen sich auf 4 großzügigen Etagen. Der lichtdurchflutete Innenhof, auch Atrium genannt, soll sich zum Treffpunkt für Bewohner und Nicht-Bewohner des Zentrums entwickeln. Das Café liegt direkt neben dem Restaurant, an das sich auch eine von vielen Terrassen anschließt. Ebenfalls auf dieser Ebene, ein kleiner « Tante-Emma-Laden », den man auf und zuklappen kann. Der Friseurladen und das Laboratorium werden jedem zugänglich sein, egal ob Bewohner oder Nicht-Bewohner.

Noch ist das 120 Betten-Haus nicht ganz komplett. « Nächste Woche werden die neuen Bewohner noch aufgenommen » erklärt Robert Origer, der Direktionsbeaufragte des SERVIOR-Hauses. Den Anfang hatten die Senioren aus dem ehemaligen Pflegeheim gemacht.

Mit dem Bezug des neuen Zentrums verwaltet SERVIOR jetzt 16 Wohneinrichtungen für 1500 ältere Menschen, darunter 12 Altenheime (CIPA), 3 Pflegeheime und 1 Seniorenresidenz. Außerdem bietet SERVIOR täglich 560 Menschen in 20 verschiedenen Gemeinden Essen auf Rädern an. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen wurde durch das abgeänderte Gesetz vom 23. Dezember 1998 gegründet und beschäftigt heute rund 1400 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte im Pflegebereich.

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