Indianerfest in der Maison de soins von Vianden

Die Grünanlagen, gelegen vor dem ehemaligem Sanatorium und heutigem Pflegeheim in Vianden, werden sich in Kürze in ein Indianer-Lager verwandeln. Vorbereitet wird ein großes Fest am Sonntag, dem 8. Mai 2011. Ab 14 Uhr werden Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner ihre Tipis, Ponys und typischen Gebrauchsgegenstände dem breiten Publikum vorstellen. Indianertänze und Wettkämpfe dürfen natürlich nicht fehlen. Das Fest findet statt im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der Amicale des SERVIOR-Pflegeheims in Vianden. Jeder der kommen will, ist herzlich eingeladen. Angebunden an das Fest ist eine Projektwoche für Schulklassen.

Indianer im Pflegeheim! « Natürlich ist das etwas Besonderes. Aber für unsere Jubiläumsfeier haben wir das Außergewöhnliche gesucht ». Maguy Schiltges, Sekretärin der Amicale und zudem Ergotherapeutin im Pflegeheim erklärt: « Unser Verein fand die Idee eine tolle Sache und hat sich gerne bereiterklärt, das Fest zu finanzieren ». Die Ausrichtung eines solchen Ereignisses passt natürlich sehr gut in den Aufgabenbereich der Amicale, die eng mit der Direktionsebene des Pflegeheims zusammenarbeitet. « Wir versuchen unseren Bewohnern ihren Aufenthalt etwas zu versüßen. Zum Beispiel mit einem kleinem Geschenk zu Weihnachten, Ostern, Mutter- und Vatertag oder auch zum Geburtstag. Zudem dekorieren wir die Aufenthaltsräume immer passend zur Saison und helfen bei der Finanzierung von Ausflügen ». Höhepunkte im Terminkalender sind normalerweise der Adventsbazar und das Sommerfest. Dieses Jahr kommt das Indianerfest hinzu. Die Sekretärin der Amicale ergänzt, dass der Verein zwar schon 1984 gegründet wurde, doch dass die Geburtstagsfeier aus organisatorischen Gründen erst dieses Jahr stattfindet. Der komplette Vorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Fernand Aust, Präsident; Norbert Schumacher, Vizepräsident; Maguy Schiltges-Gedig, Schatzmeister und Sekretärin; André Peffer, Suzette Ernzen-Hermann, Josiane Scholtes-Glaesener, Hiltrud Zeimens-Belling und Sylvie Hubsch, Beisitzende.

Das Indianerprojekt besteht nicht nur aus dem sonntäglichen Fest. « Wir werden eine ganze Woche zu dem Thema arbeiten und zwar zusammen mit unseren Bewohnern, mit Schulkindern aus der Region und eben mit den Indianern », so Michaela Kusch, die Verantwortliche für den Bereich der Animation im Pflegeheim. Die Mitarbeiter haben lange an ihrem Generationen- und Kulturenübergreifenden Konzept gefeilt: Während 5 Tagen kommt jeweils eine Schulklasse nach Vianden und wird von « Indianern » in deren Kultur eingeführt. Nachmittags werden abwechselnd Bewohner aus den verschiedenen SERVIOR-Häusern nach Vianden kommen, um einer kleiner Vorführung beizuwohnen. Die « Indianer » sind allesamt Mitglieder einer Gruppe, die versucht die indianische Kultur durch pädagogische Arbeit lebendig zu halten.

SERVIOR will mit Projekten wie diesem, ältere Menschen, auch wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind, ins soziale und kulturelle Leben einbinden.

SERVIOR – Wer wir sind
Mit etwa 1560 Betten ist SERVIOR der größte Betreiber von Wohnstrukturen für ältere Menschen in Luxemburg. Derzeit verwaltet SERVIOR 17 Einrichtungen, darunter 12 Altenheime (CIPA), 4 Pflegeheime und 1 Seniorenresidenz. Außerdem bietet SERVIOR täglich 500 Menschen in 20 verschiedenen Gemeinden Essen auf Rädern an. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen wurde durch das abgeänderte Gesetz vom 23. Dezember 1998 gegründet und beschäftigt heute rund 1400 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte im Pflegebereich.

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