Teilwiederaufnahme der Besuche, unter Einhaltung bestimmter Bedingungen

Nach sieben Wochen strenger Abschirmung, werden die Türen zu den SERVIOR-Häusern sich wieder öffnen und den Bewohnern und deren Familien erlauben wieder einen bestimmten direkten Kontakt zu haben.
Nein, die Pandemie liegt nicht hinter uns. Nein, die Abschirmung ist nicht vorbei.
Aber es ist mittlerweile an der Zeit einen Mittelweg zu finden zwischen sanitären Vorschriften und dem fundamental menschlichen Bedürfnis sich zu sehen. Auch wenn Videokonferenzen wertvoll sein mögen, ersetzen können diese den direkten Kontakt sicherlich nicht. Die Senioren brauchen Perspektiven, es geht um ihr Wohlergehen und ihre psychische Gesundheit.

Abstand halten

Für die Bevölkerung ist das Covid-19 in das normale Leben integriert, und der Abstand welcher dadurch vorgeschrieben wird ist gut angenommen. Die Besuche in unseren Häusern wird unter striktem Einbehalt aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, welche vom Gesundheitsministerium empfohlen sind, organisiert. Bis zu heutigen Tag wurde die große Mehrzahl unserer Häuser vom Virus verschont. Es ist demnach nicht der Moment um Nachlässigkeiten zuzulassen.

Wie es die Familienministerin Corinne Cahen in Ihrer öffentlichen Ansprache erklärt hat, wird den Verantwortlichen der Heimleitung eine große Eigenbestimmung eingeräumt um diesen neuen Schritt in die Wege zu leiten. Alle Gebäude sind verschieden und die Menschen die darin leben und arbeiten ebenso. Flexibilität muss das Stichwort sein. Die Empfangsbestimmungen können demnach von Haus zu Haus abweichen, da sie den vor Ort befindlichen Begebenheiten angepasst sein müssen um so einen sicheren Schutz aller Beteiligter gewährleisten zu können (Bewohner, Familien, Pflege- und Betreuungspersonal).

Nach vereinbarten Terminen

Eines der Schlagwörter zur Organisation der Teilwiedereröffnung ist ganz sicher: nichts überstürzen! Die Sicherheit geht immer vor. Die ersten Besuche sind unterdessen in verschiedenen Häusern seit Samstags, dem 2. Mai, in den meisten Häusern ab Montag, dem 4. Mai – nur nach vereinbartem Termin – möglich.
Ein Begegnungsraum wurde dafür hergerichtet. Die Familien der Bewohner der SERVIOR-Häuser bekamen ein erklärendes Schreiben mit allen zu folgenden Modalitäten zugeschickt. Eine Auskunftspflicht wird geht umher mit:

  • Einverstanden zu sein, sich nach seinem Gesundheitszustand befragen zu lassen
  • Die Distanzvorschriften und Hygieneregeln einzuhalten (das Schutzmaterial wird vom jeweiligen Haus zur Verfügung gestellt), genau wie alle anderen internen Hausregeln zu beachten sind
  • Von maximal 1 Person begleitet sein, falls der Besuch im Inneren stattfindet
  • Sich an die Verhaltensregeln des Hauses betreffend Mitbringen von Gegenständen oder persönlichen Sachen zu halten
  • Mindestens 6 Jahre alt sein, falls das Treffen innerhalb des Hauses stattfindet und unter Voraussetzung, dass das nötige Schutzmaterial (chirurgische Maske), angepasst in der Grösse, zur Verfügung steht, korrekt getragen wird und dies während der Gesamtzeit des Besuchs
  • Kein Mindestalter ist von Nöten, wenn das Treffen außerhalb des Hauses stattfindet und der Mindestabstand von 2 Metern eingehalten wird

Jeder Minderjähriger muss von einem Erwachsenen begleitet sein, welcher für den Einbehalt aller Vorschriften durch den Minderjährigen einsteht

Bettlägerige Bewohner

Besuche bei Bewohnern, welche den letzten Lebensweg beschreiten, unterliegen denselben Bestimmungen mit zusätzlich folgenden Ausnahmen:

  • Die Besuche finden in der Regel im Zimmer des Bewohners statt
  • Der Besucher muss mindestens 12 Jahre alt sein
  • Jeder Besucher wird von einem Mitarbeiter vom Eingang des Hauses bis zum Zimmer des Bewohners und wieder zurück begleitet

Planungsmöglichkeiten der Besuche nach Struktur, mit Kontakt und Telefonnummer.

 

Anlagen