Coronavirus: die Antworten auf Ihre Fragen

DIE BOTSCHAFT VON ALAIN DICHTER, DIRECTEUR GENERAL (01/07/2020)

30/06/20: Lockerung der Empfehlungen betreffend Besuche…

27/05/20: Schrittweise Lockerung der Ausgangsbeschränkungen sowie der eingeschränkten Besucherregelung

ALLE INFORMATIONEN BETREFFEND DES CORONAVIRUS (COVID-19)

Alle Massnahmen haben ein gemeinsames Ziel: Ihre Nächsten bestmöglich zu schützen

(Aktualisiert: 01/07/2020)

Ist es wieder erlaubt meine Nächsten zu besuchen?

Seit der Lockerung der Maßnahmen betreffend der Abschirmung der Bewohner von Alters- und Pflegeheimen, welche durch die Familienministerin Corinne Cahen am 28/04/2020 ausgesprochen und am 20/05/2020 respektive dem 25/06/2020  zusätzlich angepasst wurden, ist SERVIOR bemüht seinen Bewohnern den Kontakt mit seinen Familienangehörigen und Nächsten bestmöglich zu gestallten.

Die erlaubten Besuche unterliegen der strengsten Einhaltung aller geltenden Sicherheitsmaßnahmen (Distanz) und Hygienevorschriften (Desinfektion) welche von offizieller Seite empfohlen und für gut geheißen sind.

In Einhaltung der Empfehlungen, welche durch das Gesundheitsministerium ausgesprochen wurden, sind weitere Möglichkeiten im Rahmen des Besuchs Ihrer Nächsten ab sofort möglich.

Seit Ende Juni ist es wieder möglich Ihre Liebsten in einem intimeren Umfeld, im Zimmer/in der Wohnung und/oder im Park (geltend für die Strukturen, welche diese Möglichkeit bieten können) zu besuchen. Um uns bestmöglich in der Organisation dieser Besuch zu unterstützen, bitte geben Sie uns telefonisch Bescheid indem Sie das respektive Haus kontaktieren und die Uhrzeit Ihres Eintreffens mitteilen. Bei jedem Besuch bitten wir Sie an der Rezeption vorbeizukommen, um Ihre Kontaktdaten zu hinterlassen und Auskunft über Ihren Gesundheitszustand zu geben (FORMULAR herunterladen). Das Sammeln dieser Daten erlaubt eine mögliche Rückverfolgung, wie im COVID-19-Gestez vom 24. Juni 2020 vorgesehen, falls ein Fall einer Infektion auftreten würde.

Auschliesslich für Besuche im Aussenbereich des Hauses, ist die Begleitung durch ein Haustier (Hund/Katze) ebenfalls gestattet.

 

Haben die Bewohner die Möglichkeit die Struktur zu verlassen? (Ergänzung des 27/05/2020)

Die Bewohner unserer Einrichtungen, welche die Fähigkeit haben die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen zu verstehen und anzuwenden, dürfen mit dem Einverständnis des Heimleiters die Einrichtung verlassen (zB um Einzukaufen, ihre Familien zu besuchen…) und dies nur unter Bedingung der erhaltenen Anweisungen und der Zustimmung, sich nach der Rückkehr unter eine 14-tägige Auto-Beobachtung zustellen (obligatorisches Tragen der Maske innerhalb der Einrichtung, Überwachung der Symptome).

Die Bewohner die einen Arztbesuch auswärts (Zahnarzt, Spezialist, geplante ambulante Behandlung im Krankenhaus wie zB Chemotherapie, Dialyse…) wahrnehmen müssen, unterliegen nicht mehr der Obligation sich bei ihrer Rückkehr in die Einrichtung unter (Auto)Quarantäne zu stellen.

Es wird daran erinnert, dass, wenn möglich, eine Telekonsultation mit dem behandelnden Arzt bevorzugt werden soll.

Für Bewohner, welche aus einem Klinikaufenthalt (in Zimmer oder Pflegeeinheit) oder aus einer notdienstlichen Versorgung zurückkommen, bleibt, zum jetzigen Zeitpunkt, die Sicherheitsmaßnahme der 14-tägigen Quarantäne bestehen.

 

Ist das „normale“ Leben dabei seinen Rythmus aufzunehmen?

Ja, die täglichen Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen unserer Zentren werden weitergeführt, dies gemäß den Vorsichtsmaβnahmen, wie z.B. die Einhaltung einer maximalen Gruppengrösse und der räumlichen Distanz zwischen den verschiedenen Personen.

Es war und bliebt auch wichtig die regelmäßiges Aktivitäten weiter fortzusetzen. Diese ermöglichen es unseren Bewohnern, einen positiven Lebensrhythmus beizubehalten und so gut wie möglich ihren üblichen Gewohnheiten in diesem atypischem Zeitraum nachzugehen.

Es war zu jedem Moment unser Bestreben etwaige negative Folgen zu verhindern, sowohl aus psychologischer Sicht als auch aus Sicht der Betreuung unserer Bewohner führen (z.B. Medikamenteneinnahme, usw…)

 

Was können wir als Familie oder Angehörige tun?

Vertrauen Sie den professionellen Mitarbeitern, welche sich um Ihre Angehörigen kümmern. Bleiben Sie mit Ihren Lieben in Kontakt, z.B. durch Besuche, regelmäßiges Telefonieren, Schreiben, Skype usw.

Seit Ende Juni ist es wieder möglich Ihre Liebsten in einem intimeren Umfeld, im Zimmer/in der Wohnung und/oder im Park (geltend für die Strukturen, welche diese Möglichkeit bieten können) zu besuchen. Um uns bestmöglich in der Organisation dieser Besuch zu unterstützen, bitte geben Sie uns telefonisch Bescheid indem Sie das respektive Haus kontaktieren und die Uhrzeit Ihres Eintreffens mitteilen. Bei jedem Besuch bitten wir Sie an der Rezeption vorbeizukommen, um Ihre Kontaktdaten zu hinterlassen und Auskunft über Ihren Gesundheitszustand zu geben (FORMULAR herunterladen). Das Sammeln dieser Daten erlaubt eine mögliche Rückverfolgung, wie im COVID-19-Gestez vom 24. Juni 2020 vorgesehen, falls ein Fall einer Infektion auftreten würde.

 

Tragen die Mitarbeiter, die mit meinem Angehörigen in Kontakt sind, Schutzmasken ?

Als Profis im Gesundheitssektor managen unsere Mitarbeiter diese progressive Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen mit dem nötigen Respekt und der erforderlichen Gewissenhaftigkeit, mit Hingabe und Professionalität. Sie wenden die vorgeschriebenen Regeln strikt an.

Unser gesamtes Pflegepersonal, Küchenpersonal, Service –und Reinigungsteam respektiert genauestens die vom Gesundheitsministerium vorgeschriebenen Direktiven betreffend Schutzmasken und/oder Handschuhe.

Betreffend das Tragen von Handschuhen, ist es wichtig klarzustellen, dass dies nicht immer notwendig ist. Das wichtigste ist es sich die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen. Daher werden Sie feststellen, dass das Personal nicht systematisch für alle  Arbeiten Handschuhe trägt. Es ist zu bedenken, dass auch diese regelmäßig gewechselt werden müssen.

Unser Personal achtet auf das strikte Einhalten der Sicherheits- und Hygieneregeln und geben Ihr bestes, damit alle Bewohner, was auch immer Ihre Beschwerden sind – einschließlich der an Demenz erkrankten Bewohner – sich in Sicherheit fühlen und die nötige „Wärme“ bekommen, welche unsere Mitarbeiter gewöhnlich und tagtäglich geben.

 

Tragen meine Angehörigen eine Maske?

Die Bewohner, die aktuell nicht am Covid-19-Virus erkrankt sind, befinden sich in einem abgeschlossenen und abgesicherten „Ökosystem“ und müssen daher keine Masken tragen.

Nur die autonomen Bewohner, welche die Sicherheits- und Hygienebestimmungen verstehen und eigenständig anwenden können und welchen es erlaubt ist die Häuser zu verlassen, sind gebeten, beim Zurückkommen in die Gemeinschaftsörtlichkeiten, eine Maske zu tragen, dies zum Schutz Ihrer Mitbewoher, dem Personal, also ihrer Lebensgemeinschaft.

In Hypothese einer eventuellen Ansteckung eines Bewohners oder eines Bewohners welcher  Symptome aufweisen würde, könnte dieser sich unter Quarantäne gestellt werden und müsste eine Schutzmaske tragen, soweit es ihnen physisch und psychisch möglich ist, eine Maske tragen (zB autonomer Bewohner ohne Demenz).

Hierbei handelt es sich um eine Zusatzmaßnahme, um das Pflegepersonal, das selbst eine Maske tragen muss, weitgehend vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

 

Wie gestaltet sich der Kontakt mit den Bewohnern, die nicht mehr sprechen können oder Schwierigkeiten haben zu kommunizieren oder unter einer Demenzkrankheit leiden?

Unser Personal achtet darauf, dass die strikten Hygiene –und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, so dass alle unsere Bewohner, egal unter welcher Erkrankung sie leiden – dies beinhaltet auch die Bewohner mit einer Demenzerkrankung, sich gut aufgehoben fühlen, begleitet und weiterhin liebevoll umsorgt werden, so wie das unsere Mitarbeiter auch im Normalfall täglich tun.

Unter Einhalt der vorgeschriebenen Hygiene –und Schutzmaßnahmen, versucht das Pflegepersonal den Kontakt mit dem Angehörigen zu ermöglichen.

 

Was passiert, wenn ein Bewohner Krankheitssymptome zeigt?

Sollte dies der Fall sein, werden die vom Gesundheitsministerium vorgeschriebenen Maßnahmen sofort umgesetzt.
Als erste Maßnahme wird der Bewohner in Quarantäne gesetzt, um jegliche Ansteckungsgefahr für andere Bewohnern oder Mitarbeitern zu vermeiden. Dies wird selbstverständlich mit dem nötigen Fingerspitzengefühl umgesetzt, um jede Aufregung des Bewohners zu vermeiden.

Jedes unserer Zentren verfügt über die notwendigen Ausrüstungen und Utensilien zum Schutz einer kranken Person, ihrer Mitbewohnern sowie des Personals. Alle Mitglieder des Personals, egal ob Pfleger, Begleiter, oder Mitarbeiter des Putzteams sowie das Küchen – und Servicepersonal, unternehmen die notwendigen Schutz –und Hygienemaßnahmen, wenn sie mit einem Bewohner Kontakt haben (Maske, Einweghandschuhe, mit einem Schutzfilm überzogenes Essenstablett, usw.).

 

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter des Personals Krankheitssymptome zeigt?

Sollte einer unserer Mitarbeiter Covid-19 ähnliche Krankheitssymptome zeigen, unterzieht dieser sich sofort einem Covid-19 Test. Des Weiteren bleibt er zuhause in Quarantäne und kommt nicht zur Arbeit, solange der Test sich nicht offiziell als negativ herausgestellt hat.

Als Professionelle im Gesundheitssektor und mit Respekt und dem nötigen Bewusstsein, sind unsere Mitarbeiter besser sensibilisiert als der Durchschnitt der Bevölkerung. Dieses Wissen vereinfacht es, eventuelle Symptome schnell zu erkennen und dem entsprechend zu handeln, d.h. die nötigen Schutz -und Hygienemaβnahmen vorschriftsmäßig umzusetzen.

 

Wenn mein Angehöriger positiv auf Covid-19 getestet wurde, werde ich schnell informiert?

Ja, selbstverständlich und dies in voller Transparenz. Wir informieren sofort den nahestehenden Angehörigen. Wir setzen alle Schutzmaßnahmen um, von der Sofort-Isolierung und den entsprechenden Pflegemaβnahmen, um eine schnelle Genesung zu begünstigen, bis hin zur Quarantäne aller Personen, die mit Ihrem Angehörigen kürzlich in Kontakt waren. Gleichzeitig informiert der behandelnde Arzt das Gesundheitsministerium, mit dem wir in ständigem Kontakt stehen, und dessen Direktiven und zusätzliche Instruktionen wir gegebenenfalls befolgen.

 

Wenn mein Angehöriger ins Krankenhaus gebracht werden muss, ist Servior dann die Kontaktstelle zwischen unserem Angehörigen und unserer Familie?

Auch hier, ja selbstverständlich! Unsere Bewohner liegen uns sehr am Herzen und wir halten regelmässigen Kontakt mit dem jeweiligen Krankenhaus, um die Entwicklung des Gesundheitszustands des Bewohners zu zu verfolgen. Wir organisieren selbstverständlich auch die Rückführung in unsere Zentren, sobald der Gesundheitszustand des Bewohners dies zulässt. Nichts spricht dagegen, dass Sie sich direkt mit dem jeweiligen Krankenhaus in Verbindung setzen, oder in sofern dies aus medizinischer Sicht möglich ist, sich direkt mit Ihrem Angehörigen telefonisch in Verbindung setzen, vorausgesetzt, er hat ein Telefon und kann dieses auch selbstständig annehmen.

 

Haben Lieferanten und externe Dienstleister Zugang zu den Zentren? Falls ja, welche Vorsichtsmaßnahmen werden in diesem Fall getroffen?

Es haben nur Lieferanten und externe Dienstleister Zugang zu den Zentren, die notwendig sind, um die Grundversorgung zu sichern, dieser unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygieneregeln, die dafür von SERVIOR und dem Gesundheitsministerium vorgeben werden.

 

Sind Sie in dieser progressiven Phase der Lockerungen in der Lage, eine ausreichende Betreuung zu gewährleisten?

Wir können jederzeit auf die außerordentliche Flexibilität und Solidarität der Kollegen untereinander zählen, was es uns ermöglicht, dass wir funktionieren können.

Wir danken all den Mitarbeitern von SERVIOR für die bereits geleistete und die noch anstehende Arbeit, für ihre Einsatzbereitschaft und ihre Professionalität, die sie jeden Tag aufs Neue beweisen – egal, in welcher Funktion sie tätig sind – um das Wohlergehen unserer Bewohner sicherzustellen.

 

Planen Sie, die Betreuung zu verstärken, falls eine zweite Welle aufschlagen würde?

Falls dies notwendig sein sollte, können wir in Absprache mit dem Familien- und Gesundheitsministerium Pläne realisieren, um personelle Engpässe auszugleichen. In diesem Zusammenhang können wir auf bereits realisierte Maßnahmen zurückgreifen, wie beispielsweise die Aufrufe an Freiwillige zur Unterstützung in den Gesundheitsberufen und ihre Bereitschaft zur Hilfestellung.

 

Benötigen Sie im Hinblick auf die aktuelle Situation eventuell Freiwillige, die Sie bei der Betreuung unterstützen?

Nein, derzeit nicht, aber diese Situation kann sich jederzeit ändern. In einem solchen Ausnahmefall würden wir auf Maßnahmen zurückgreifen, die aktuell seitens der Regierung und der Ministerien umgesetzt werden, wie beispielsweise der Aufruf an Freiwillige zur Unterstützung des Gesundheitspersonals und ihre Unterstützungsfunktion (www.govjobs.lu).

 

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Personal, das in den Zentren ein und ausgeht, nicht das Virus überträgt? Wie können Sie sicherstellen, dass im Falle einer unerkannten Infektion eines Ihrer Mitarbeiter Ihre Schutzmaßnahmen ausreichend sind, um eine Übertragung des Virus auf einen Pensionär zu verhindern?

Dieses Risiko besteht natürlich. Wir können Ihnen jedoch versichern, dass unser Personal als professionell geschulte Mitarbeiter des Gesundheitssektors, sich des Risikos bewusst ist und diesbezüglich weitaus besser sensibilisiert ist als der Rest der Bevölkerung in Bezug auf:

– die Berücksichtigung der Schutz- und Hygienemaβnahmen beim Betreten und Verlassen des Gebäudes
– der Erkennung der Symptome und in gegebenem Falle der unverzüglichen und genauesten Anwendung der Schutz- und Hygienemaβnahmen und der Unterbindung der Ausbreitung der Kontamination.
– im Falle einer Infektion der Information der Personen, die kürzlich mit dem Mitarbeiter in Kontakt waren und der Einleitung der Schutzmaßnahmen in Verbindung mit der notwendigen Isolierung, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu minimieren.

 

Verfügen Sie derzeit über ausreichendes Schutzmaterial, Medikamente bzw fehlt es Ihnen irgendwo an Material?

Nein, derzeit verfügen wir in allen Bereichen über ausreichend Material. Zudem sind wir in der glücklichen Lage, dass das Gesundheitsministerium und die Regierung frühzeitig Maßnahmen in die Wege geleitet haben, so das jederzeit neues Material (Masken, Handschuhe, usw) nachgeliefert werden kann und wir immer einen ausreichend großen Bestand auf Lager haben.

 

Werden die Sicherungsmaβnahmen von einer externen Institution kontrolliert?

SERVIOR basiert sich selbstverständlich auf die Empfehlungen und Anweisungen der Gesundheitsdirektion/Gesundheitsministerium, einzige Instanz welche solche ausruft und das Einhalten kontrollieren kann.

Diese Vorgaben gelten als Leitfaden für SERVIOR, wohlwissend, dass unsere unterschiedlichen Häuser eine grosse Diversität aufweisen, dies aus architektonischer Sicht, aber auch strukturell oder logistisch und aber auch was die Bewohnerschaft betrifft, was uns dazu verpflichtet unsere Bestimmungen von Haus zu Haus anzupassen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen garantiert am besten den Schutz unserer Bewohner und unseres Personals.

 

Alle Mitarbeiter von SERVIOR brauchen Ihre Mithilfe und vor allem auch Ihr Vertrauen, damit sie sich weiterhin mit der gebotenen Zuversicht und Gelassenheit um Ihre Lieben und unsere Bewohner kümmern können. Wir bleiben solidarisch und unerbittlich im Kampf gegen das Virus. Nur zusammen können wir es besiegen.

Alain Dichter
Directeur Général

  • Eventuelle Fragen können Sie uns gerne zukommen lassen communication@servior.lu . Wir werden schnellstmöglich darauf antworten und unseren Frage-Antwort-Katalog so dank Ihrer Mithilfe ausbauen.