Coronavirus: die Antworten auf Ihre Fragen

*** (Aktualisierung: 15/06/2021) ***

Das Gesetz „Covid-Check“ ist am 13. Juni 2021 in Kraft getreten. Was sind die neuen Regelungen in Bezug auf Besuche bei Ihren Angehörigen, die in einem unserer Häuser wohnen?

SERVIOR bittet Sie, in Übereinstimmung mit diesem neuen Gesetz, Ihr „Digitales europäisches COVID-Zertifikat“ am Eingang unserer Häuser vorzulegen, andernfalls wird Ihnen ein schneller Selbsttest angeboten.

Besuche sind wieder an 7 Tagen in der Woche möglich und zwar grundsätzlich zwischen 9 und 11 Uhr sowie zwischen 14 und 17 Uhr:

im Zimmer des Bewohners (max. 3 Besucher pro Gästezimmer)

im Restaurant-Anbau – auf Reservierung (und falls verfügbar), 4 Personen pro Tisch (3 Besucher + 1 Bewohner)

auf der Terrasse (3 Besucher + 1 Bewohner) und auch die Möglichkeit, Familienfeiern (max. 10 Personen) unter der Bedingung der Reservierung und aus bestimmten Gründen zu organisieren

  • Die Anzahl der Besucher ist auf maximal 3 Personen pro Bewohner begrenzt und die Anweisungen zu den Hygienemaßnahmen (Tragen einer chirurgischen Maske, Distanzierung und Desinfektion der Hände beim Betreten) bleiben Pflicht.
  • Das Besucherregister, wie es das „Covid“-Gesetz (vor dem 13. Juni 2021) vorsieht, wird ebenfalls reduziert. Grundlegende Daten wie Abwesenheit von Symptomen, Ankunfts- und Abfahrtszeit werden weiterhin aufgezeichnet. Hier die Besucherauskunft, welche Sie herunterladen können.

Wie funktioniert der schnelle antigene Selbsttest, den SERVIOR anbietet?

Dieser schnelle Antigen-Selbsttest, der weniger als eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, sieht aus wie ein Wattestäbchen, das kürzer ist als die Tupfer, die in den Nasenrücken eingeführt werden. Alles, was Sie tun müssen, ist, die Wände Ihrer Nasenlöcher zu reiben, dann tauchen Sie den Tupfer in eine Lösung, die das Vorhandensein von Covid-19 in etwas mehr als 15 Minuten nachweist. Falls erforderlich, informiert Sie unser Personal, wie Sie diesen Antigentest selbst durchführen können.

Wichtig ist auch der Hinweis, dass ein negatives Testergebnis Sie nicht von der Verpflichtung entbindet, die üblichen Präventionsmaßnahmen und sanitairen Massnahmen weiterhin gewissenhaft einzuhalten, die nach wie vor unverzichtbar !

Wie kann man von diesem schnellen Antigen-Selbsttest profitieren?

Aus Gründen der internen Organisation bitten wir Sie lediglich, mindestens 24 Stunden VOR Ihrem Besuch telefonisch an der Rezeption des Zentrums zu reservieren.

Dadurch kann das Zentrum die Nachfrage nach Antigen-Schnelltests vorhersehen und vermeiden, dass Sie bei Ihrer Ankunft lange und unnötig im Eingangsbereich warten müssen.

Wie werden die Restaurants der SERVIOR-Häuser funktionieren?

Unsere Speisesäle sowie die Cafeterien sind keine Gaststätten und öffentliche Einrichtungen im Sinne des Gesetzes 7694.

Die Bewohner sitzen an Tischen mit maximal 4 Personen und die Mahlzeiten werden komplett am Tisch serviert (kein Selbstbedienungsbuffet).

Bei den SERVIOR-Häusern, die einen Anbau an das Restaurant haben, können dort Besucher (max. 3) in Begleitung eines Bewohners empfangen werden – vorausgesetzt, es ist ein Tisch frei, weshalb ein solcher Besuch eine vorherige Reservierung/Bestätigung erfordert. Im Sinne der hygienischen Vorsorge können Masken nur im Sitzen am Tisch abgenommen werden.

Die internen Cafeterien bleiben nur für unsere Bewohner geöffnet.

Sind die Terrassen der SERVIOR-Häuser wieder für Besuche von Außenstehenden zugänglich?

Die Terrassen unserer Häuser können für Besucher (max. 3 Personen in Begleitung eines Bewohners) nach den Maßnahmen des „Covid-Checks“ wieder zugänglich gemacht werden.

Aus besonderen Gründen und nur auf Reservierung können Familienfeiern (max. 10 Personen) auf der Terrasse organisiert werden.

Die Organisation dieser Familientreffen erfolgt nach den vom Gesetz vorgesehenen Modalitäten unter Beachtung der sanitairen Massnahmen (Abstand zwischen Tischen von 2 Metern, Sitzplätze, Abnehmen der Maske nur im Sitzen).

Welche Bedingungen sind beim Besuch einer Terrasse zu beachten?

Die Zugänglichkeit der Terrassen erfolgt unter Beachtung des Gesetzes „Covid-Check“, dies durch Anmelden an der Rezeption des Hauses zur Vorlage seines „Digitalen Europäischen COVID-Zertifikats“ oder in Abwesenheit dieses QR-Codes , Verpflichtung zur Durchführung eines antigenen Schnellselbsttests.

Auch die Besuche auf den Terrassen unserer verschiedenen Häuser werden weiterhin unter Einhaltung der sanitären Bedingungen, Hygienevorschriften und Distanzierungsmaßnahmen durchgeführt.

3 Personen können einen unserer Bewohner besuchen (oder 2 Personen zu einem Bewohnerpaar).

Die Maske kann im Sitzen am Tisch abgenommen werden und muss bei Bewegung wieder aufgesetzt werden.

Um die Zeiten der Terrassenbesuche zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die Rezeption des jeweiligen Zentrums, die Sie auch über die praktischen Vorkehrungen für Ihren Besuch informiert.

Wie wird ein Ausbruch von Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, gehandhabt?

Das Auftreten von Symptomen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, oder ein positiver Test nach einem PCR-Screening eines Bewohners macht eine Isolierung im Zimmer des Bewohners gemäß den aktuellen Gesundheitsempfehlungen erforderlich, um die Wohngemeinschaft des Zentrums sowie seine Familie zu schützen. In diesem Fall wird der Besuch des Bewohners im Zimmer vorübergehend ausgesetzt, bis die Isolation medizinisch aufgehoben ist oder ein negativer PCR-Test vorliegt.

Aber warum sollten wir wachsam bleiben?

Impfen darf nicht eine Lockerung der Präventions- und Schutzmaßnahmen bedeuten!

Hierfür gibt es mehrere Gründe:

  • Geimpft zu sein, schützt Sie, aber nicht zwangsläufig Ihre Mitmenschen! Heute zeigen wissenschaftliche Studien, dass der Impfstoff Sie vor den Auswirkungen und Risiken des Virus schützt, aber nicht unbedingt verhindert, dass Sie sich mit COVID-19 anstecken und es auf die Menschen in Ihrer Umgebung übertragen, auch wenn Sie nicht unbedingt Symptome entwickeln.
  • Die Impfung ist nicht sofort wirksam! Wissenschaftlichen Studien zufolge wirkt der derzeitige Impfstoff erst nach der zweiten Dosis, die nach drei Wochen verabreicht wird.
  • Die neuen Varianten des Virus (insbesondere die indische Variante), die in unserem Land zirkulieren, sind in einigen Fällen ansteckender und sogar tödlich. Unabhängig von seiner Version muss das Virus durch das Tragen einer Maske, die Verwendung von Gel, die Einschränkung von Zusammenkünften usw. bekämpft werden.

Die Einhaltung der derzeit in unseren Zentren geltenden Absperrungen und Vorsichtsmaßnahmen ist nach wie vor notwendig und wir alle müssen umsichtig bleiben!

Haben die Bewohner die Möglichkeit, die Einrichtung zu verlassen?

Ja, die Bewohner dürfen die Einrichtung verlassen. Wir empfehlen jedoch, dass sie beim Verlassen der Einrichtung die entsprechenden Hygiene- und Sanitairtmaßnahmen beachten.

Kehrt das „normale“ Leben wieder ein?

Ja, mehr und mehr. Es werden verschiedene Aktivitäten für Gruppen vorgeschlagen. Natürlich immer unter Berücksichtigung der Anzahl der teilnehmenden Personen und der damit verbundenen Vorschriften.

Testen sich die Mitarbeiter, die mit meinem Elternteil Kontakt haben, regelmäßig?

Das Gesetz „Covid-Check“ gilt auch für Mitarbeiter. Nicht geimpfte und nicht gesunde Mitarbeiter sind verpflichtet, mindestens alle 48 Stunden einen Antigentest durchzuführen.

Trägt das Personal, das mit meinem Angehörigen in Kontakt kommt, Masken und Handschuhe?

Das Personal wird weiterhin jederzeit chirurgische Masken tragen, oder FFP2-Masken für engere oder risikoreichere Pflege.

Unsere Mitarbeiter erledigen die Pflege und Betreuung als Gesundheitsfachleute mit Respekt und Bewusstsein, Engagement und Professionalität. Sie befolgen die Vorschriften buchstabengetreu.

Alle unsere Pflege- und Betreuungskräfte, Küchen-, Service- und Reinigungsteams halten sich strikt an die Richtlinien des Gesundheitsministeriums hinsichtlich des Tragens von Masken und/oder Handschuhen.

Es ist jedoch wichtig, darauf hinzuweisen, dass Handschuhe nicht immer notwendig sind, denn das Wichtigste ist, sich regelmäßig und richtig die Hände zu waschen. Aus diesem Grund werden Sie unsere Mitarbeiter bei bestimmten Tätigkeiten (z.B. Beaufsichtigung oder Animation unserer Bewohner, Tragen von Tabletts usw.) nicht immer mit Handschuhen sehen, die zudem regelmäßig gewechselt werden müssen.

Muss mein Angehöriger eine Maske tragen?

Nur bei Kontakt mit Außenstehenden (z. B. Besuchern), aber keine Verpflichtung zum Tragen einer Maske bei Kontakt mit anderen Bewohnern und nicht beim Betreten des Restaurants.

Was passiert, wenn ein Bewohner Symptome der Krankheit zeigt?

Zeigt ein Bewohner Symptome der Krankheit, werden sofort spezifische Maßnahmen ergriffen, die vom Gesundheitsamt angeordnet werden. Die erste ist die Quarantäne des Bewohners, um eine Ansteckung mit anderen Bewohnern oder Mitarbeitern zu vermeiden. Dies geschieht mit dem nötigen Fingerspitzengefühl, um das Leben der Betroffenen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Jede Einrichtung verfügt über die notwendige Ausstattung zum Schutz des Patienten, seiner Mitbewohner und des Personals. Alle Mitarbeiter, ob Pflegekräfte, Aufsichtspersonal oder Mitglieder der Reinigungsteams, sowie Küchen- und Servicepersonal, ergreifen bei jedem Kontakt mit dem Senior die notwendigen Vorsorge- und Hygienemaßnahmen (Mundschutz, Handschuhe, gefilmtes Küchenbrett etc.).

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter Symptome zeigt?

Zeigt ein Mitarbeiter Symptome, die mit einer Coronavirus-Infektion vereinbar sind, bleibt er zu Hause in Quarantäne, unterzieht sich unverzüglich einem Covid-19-Test und kommt nicht zur Arbeit, bis das Testergebnis negativ ist. Als Fachleute im Gesundheitswesen sind unsere Mitarbeiter mit dem nötigen Respekt und Bewusstsein für diese Symptome bewusster als die Durchschnittsbevölkerung und wenden die Verfahren, Vorsichts- und Hygienemaßnahmen genauestens an.

Wenn mein Elternteil mit dem Coronavirus infiziert ist, werde ich dann schnell benachrichtigt?

Ja, absolut. Wir sind unter allen Umständen für Transparenz. Wir informieren unverzüglich die nächsten Angehörigen und setzen gleichzeitig alles in Bewegung, um die notwendigen Schutz-, Isolations- und Betreuungsmaßnahmen zu gewährleisten, die seine Genesung begünstigen, und auch, falls erforderlich, um die Personen in Quarantäne zu stellen, die kürzlich mit Ihrem vom Virus betroffenen Angehörigen in Kontakt waren. Gleichzeitig benachrichtigt der behandelnde Arzt das Gesundheitsamt, mit dem wir in ständigem Kontakt stehen und dessen Richtlinien und weiteren Anweisungen wir ggf. folgen.

Wenn er ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, werden Sie dann der Vermittler zwischen ihm und uns sein?

Ja, absolut. Unsere Bewohner sind sehr wichtig für uns und wir werden in regelmäßigem Kontakt mit dem Krankenhaus stehen, um die Entwicklung seines Gesundheitszustandes zu verfolgen und seine Rückkehr in unser Zentrum so schnell wie möglich zu organisieren. Es spricht jedoch nichts dagegen, dass Sie sich direkt mit dem Krankenhaus oder besser noch mit Ihrem Angehörigen im Krankenhaus in Verbindung setzen, sofern dieser ein Telefon vor Ort hat und es abnehmen kann.

Haben Sie derzeit Zusteller und externe Dienstleister in Ihren Zentren im Einsatz? Wenn ja, mit welchen Vorkehrungen?

Die für den Betrieb des Zentrums notwendigen Zusteller und externen Dienstleister haben Zugang zu unseren Zentren unter der strikten Bedingung, dass sie alle von SERVIOR und vom Gesundheitsministerium definierten Vorsorge- und Hygienemaßnahmen einhalten, daher ist auch der „Covid-Check“ und andernfalls ein antigener Selbstschnelltest obligatorisch.

Werden die Sicherungsmaβnahmen von einer externen Institution kontrolliert?

SERVIOR basiert sich selbstverständlich auf die Empfehlungen und Anweisungen der Gesundheitsdirektion/Gesundheitsministerium, einzige Instanz welche solche ausruft und das Einhalten kontrollieren kann.

Diese Vorgaben gelten als Leitfaden für SERVIOR, wohlwissend, dass unsere unterschiedlichen Häuser eine grosse Diversität aufweisen, dies aus architektonischer Sicht, aber auch strukturell oder logistisch und aber auch was die Bewohnerschaft betrifft, was uns dazu verpflichtet unsere Bestimmungen von Haus zu Haus anzupassen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen garantiert am besten den Schutz unserer Bewohner und unseres Personals.

 

Alle Mitarbeiter von SERVIOR danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Alain Dichter
Directeur Général

Eventuelle Fragen können Sie uns gerne zukommen lassen communication@servior.lu . Wir werden schnellstmöglich darauf antworten und unseren Frage-Antwort-Katalog so dank Ihrer Mithilfe ausbauen.

 


 

Chronologie aller Publikationen betreffend Anpassungen seit März 2020:

 

15/06/21 : Mitteilung: „Covid-Check“ gültig

01/06/21 Anpassung : Besuche von externen Personen und Ausflüge unserer Bewohner

14/05/21: Seit 15. April: Negativer Test für alle Besuche obligatorisch

02/04/21: Der Schnell-Selbsttest – neues Tesangebot

09/03/21: COVID-19: Anpassung der 3 Phasen zur Organisation der Besuche

01/02/21: Die Impfungen gegen Covid-19 in unseren Häusern haben begonnen

04/11/20: Covid-19: Organisation der Besuche nach einem 3-Phasen-Prinzip

28/10/20: Neue Maßnahmen und Empfehlungen betreffend Besuche unserer Bewohner…

DIE BOTSCHAFT VON ALAIN DICHTER, DIRECTEUR GENERAL (01/07/2020)

30/06/20: Lockerung der Empfehlungen betreffend Besuche…

27/05/20: Schrittweise Lockerung der Ausgangsbeschränkungen sowie der eingeschränkten Besucherregelung

ALLE INFORMATIONEN BETREFFEND DES CORONAVIRUS (COVID-19)