Coronavirus: die Antworten auf Ihre Fragen

04/11/20: Covid-19: Organisation der Besuche nach einem 3-Phasen-Prinzip

28/10/20: Neue Maßnahmen und Empfehlungen betreffend Besuche unserer Bewohner…

DIE BOTSCHAFT VON ALAIN DICHTER, DIRECTEUR GENERAL (01/07/2020)

30/06/20: Lockerung der Empfehlungen betreffend Besuche…

27/05/20: Schrittweise Lockerung der Ausgangsbeschränkungen sowie der eingeschränkten Besucherregelung

ALLE INFORMATIONEN BETREFFEND DES CORONAVIRUS (COVID-19)

 

(Aktualisiert: 26/11/2020) 

Sind die Restaurants in den SERVIOR-Zentren von der Verpflichtung der Regierung betroffen, die Restaurants und Cafés bis zum 15. Dezember 2020 zu schließen?

Unsere Restaurants sind keine öffentlichen Restaurants, die unter das Gesetz 7694 fallen. So bleiben die Restaurants in all unseren Zentren, die nicht von den restriktiveren Maßnahmen betroffen sind, die auf die Anwesenheit von Covid-Fällen zurückzuführen sind, für unsere Bewohner geöffnet. Absolute Sicherheit ist leider nicht möglich, aber wir versuchen, im Interesse des sozialen und moralischen Wohls unserer Bewohner einen Kompromiss zwischen maximaler Sicherheit und vollständiger Isolation zu finden.
Das gesamte Personal tut sein Bestes, um unsere Bewohner zu betreuen und zu pflegen und sie so gut wie möglich zu schützen, ohne natürlich eine absolute Garantie geben zu können. Alle Vorsichtsmaßnahmen werden getroffen, um das Risiko einer möglichen Kontamination zu minimieren und sie so gering wie möglich zu halten.

Wir verfolgen aufmerksam die Entwicklung des Gesundheitszustands unserer Bewohner in den Zentren, und unseren Ergebnissen zufolge sieht unser Aktionsplan erforderlichenfalls die Einführung restriktiverer Maßnahmen vor.

Darf ich weiterhin meine Angehörigen besuchen? Wie wird die Organisation der Besuche in Covid-Zeiten gehandhabt?

Je nach Gegebenheit passt sich jede Einrichtung individuell an die Entwicklung der Situation an und sieht nach Bedarf Vorsichtsmaßnahmen vor. Was die Organisation der Besuche angeht, muss weiterhin das Besucherformular ausgefüllt werden, um im Falle einer Infektion, das gesetzlich vorgesehene Tracing ausführen zu können. Außerdem wird folgendes, mit der Unterstützung vom Familienministerium ausgearbeitetes 3-Phasen-System, eingeführt:

Phase 1 (grün)* : geregelte Besuche, nach Terminvereinbarung und an einem speziell für diesen Zweck vorgesehenen Ort,  im Falle keiner oder nur vereinzelter isolierter positiver Fälle
*Ab dem 05/11 geltend und bis neue Anweisungen werfolgen, werden Besuche ausschliesslich nach Terminvereinbarung und an einem speziell dafür vorgesehenen Ort stattfinden können, dies aus reinen Vorsichts- und Schutzaspekten heraus und zwecks Vorbeugung. 

Phase 2 (orange): geregelte Besuche, nach Terminvereinbarung und an einem speziell für diesen Zweck vorgesehenen Ort, im Fall von mehreren zusätzlichen positiven Fällen

Phase 3 (rot) : keine Besuche erlaubt  beim Auftreten einer erhöhten Anzahl von positiven Fällen, welche temporär strikte Vorsichtsmaßnahmen unumgänglich machen, um die Situation zu stabilisieren.

Die verschiedenen Phasen werden von der Heimleitung der betroffenen Einrichtung eingeleitet und dies in Abhängigkeit von der nationalen Gesamtsituation, den Infrastrukturen und den baulichen Gegebenheiten, der Anzahl der infizierten Bewohner, der Anzahl der anwesenden Pflegekräfte und anderen einrichtungs- oder bewohnerspezifischen Faktoren.

Während all diesen Phasen, sind, nach Absprache mit der Heimleitung, Besuche von Bewohnern am Lebensende möglich.

Im Rahmen des gesetzlichen vorgeschriebenen Tracings, muss jeder Besucher bei jedem Besuch seine Daten im Besucherformular angeben (Besucherformular HIER runterladen). Mit diesem Formular erklären sich alle Besucher einverstanden, unteranderem zum obligatorischen und korrekten Tragen einer chirurgischen Maske (von SERVIOR zur Verfügung gestellt) während des gesamten Aufenthalts und dies auch innerhalb des Zimmers des Bewohners.

Im Falle eines Verstoßes gegen diese absolut notwendige und dem gesunden Menschenverstand entspringende Maßnahme, wird dem Besucher der künftige Zugang zur Einrichtung automatisch verwehrt werden.

Im Falle eines Covid-Falls in einer Einrichtung, werden die betroffenen Familien per Mail, SMS oder Briefpost über diese Situation informiert. Daher ist es den Familien zu empfehlen, der Einrichtung die Kontaktdaten (Mail, Handynunmmer) mitzuteilen, um schnellstmöglich informiert werden zu können.

Im Allgemeinen und besonders während den Phasen in welchen Besuche erlaubt sind, ist es wichtig der Covid-19-Pandemie gegenüber Vorsicht walten zu lassen:

Für die Besuche, die wir auf Grund der sozialen und familiären Verbindung für absolut notwendig halten,  bitten wir Sie, die Frequenz zu drosseln, die Besuche auf ein Maximum von 2 Personen pro Besuch zu limitieren, und als Vorsichtsmaßnahme, währende mindestens den nächsten zwei Wochen, die Anzahl der direkten Angehörigen die Kontakt mit dem Bewohner haben auf 4 (verschiedener Haushalte entstammend) zu reduzieren.

Diese Maßnahmen dienen dazu das Risiko einer Infektion zu mindern und aber auch um bei Bedarf ein Contact Tracing zu erleichtern. Außerdem bitten wir Sie, regelmäßig über Telefon oder Skype Kontakt mit Ihren Angehörigen aufzunehmen.

Im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen obligatorischen Contact Tracing, muss jeder Besucher, auch die regelmäßigen und treuen Stammbesucher, bei jedem Besuch anhand eines Besucherformulars seine Daten angeben.

Mit diesem Formular (herunterladen HIER) erklären sich alle Besucher einverstanden unteranderem zum obligatorischen korrekten Tragen einer chirurgischen Maske (von SERVIOR zur Verfügung gestellt) während des gesamten Aufenthalts und auch innerhalb des Zimmers des Bewohners.

Im Falle eines Verstoßes gegen diese offensichtliche Maßnahme, wird dem Besucher der künftige Zugang zur Einrichtung automatisch verwehrt werden.

Auschliesslich für Besuche im Aussenbereich des Hauses, ist die Begleitung durch ein Haustier (Hund/Katze) ebenfalls gestattet.

 

Haben die Bewohner die Möglichkeit die Struktur zu verlassen?

Betreffend das Verlassen eines Hauses, wird den Bewohner und ihren Familien geraten diese auf das Wesentlichste und Notwendigste zu reduzieren. Von Besuchen an stark frequentierte Orte wie Restaurants, das Schlendern durch Shopping-Zentren oder dem Beiwohnen von künstlerischen Vorführungen wird dringendst abgeraten, da diese ein zu hohes Risiko für die Angehörigen und speziell die fragilen Bewohner darstellen mit dem Virus in Kontakt zu kommen.

Dies betrifft auch die nicht dringenden Arztbesuche, die nach Absprache mit dem behandelnden Arzt verschoben werden sollten. Da die Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen zur Zeit ein erhöhtes Aufkommen von infizierten Patienten aufweisen, sollen keine unnötigen Risiken eingegangen werden.

Wir möchten außerdem klarstellen, dass angesichts des aktuellen Risikos, Bewohner, nach einem Krankenhausaufenthalt oder –besuch, oder nach einem Ausflug der von der Heimleitung als risikoreich eingestuft wurde, angehalten werden sich in ihrem Zimmer mit obligatorischen Tragen der Maske in eine Auto-Quarantäne von 7 Tage zu stellen und dies, um das Risiko im Falle einer Infektion während des Aufenthalts im Krankenhaus so niedrig wie möglich zu halten.

Es wird daran erinnert, dass, wenn möglich, eine Telekonsultation mit dem behandelnden Arzt bevorzugt werden soll.

 

Ist das „normale“ Leben dabei seinen Rythmus aufzunehmen?

Ja, die täglichen Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen unserer Zentren werden weitergeführt, dies gemäß den Vorsichtsmaβnahmen, wie z.B. die Einhaltung einer maximalen Gruppengrösse und der räumlichen Distanz zwischen den verschiedenen Personen.

Es war und bliebt auch wichtig die regelmäßiges Aktivitäten weiter fortzusetzen. Diese ermöglichen es unseren Bewohnern, einen positiven Lebensrhythmus beizubehalten und so gut wie möglich ihren üblichen Gewohnheiten in diesem atypischem Zeitraum nachzugehen.

Es war zu jedem Moment unser Bestreben etwaige negative Folgen zu verhindern, sowohl aus psychologischer Sicht als auch aus Sicht der Betreuung unserer Bewohner führen (z.B. Medikamenteneinnahme, usw…)

 

Was können wir als Familie oder Angehörige tun?

Vertrauen Sie den professionellen Mitarbeitern, welche sich um Ihre Angehörigen kümmern. Bleiben Sie mit Ihren Lieben in Kontakt, z.B. durch Besuche, regelmäßiges Telefonieren, Schreiben, Skype usw.

Es liegt in der Verantwortung und Pflicht des jeden einzelnen die Risiken abzuwägen, die bestimmte Situationen mit sich bringen und mit Sorgfalt die von den Einrichtungen vorgeschrieben Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Für die Besuche, die wir auf Grund der sozialen und familiären Verbindung für absolut notwendig halten,  bitten wir Sie, die Frequenz zu drosseln, die Besuche auf ein Maximum von 2 Personen pro Besuch zu limitieren, und als Vorsichtsmaßnahme, währende mindestens den nächsten zwei Wochen, die Anzahl der direkten Angehörigen die Kontakt mit dem Bewohner haben auf 4 (verschiedener Haushalte entstammend) zu reduzieren. Diese Maßnahmen dienen dazu das Risiko einer Infektion zu mindern und aber auch um bei Bedarf ein Contact Tracing zu erleichtern. Außerdem bitten wir Sie, regelmäßig über Telefon oder Skype Kontakt mit Ihren Angehörigen aufzunehmen.

Die Besucher können persönliche Kleidung/Wäsche im Zimmer des Bewohners abholen oder hinterlassen, respektive Geschenke oder Einkäufe dort abstellen. Eine Quarantäne für diese Objekte die von Aussen kommen ist nicht notwendig.

 

Tragen die Mitarbeiter, die mit meinem Angehörigen in Kontakt sind, Schutzmasken ?

Als Profis im Gesundheitssektor managen unsere Mitarbeiter diese progressive Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen mit dem nötigen Respekt und der erforderlichen Gewissenhaftigkeit, mit Hingabe und Professionalität. Sie wenden die vorgeschriebenen Regeln strikt an.

Unser gesamtes Pflegepersonal, Küchenpersonal, Service –und Reinigungsteam respektiert genauestens die vom Gesundheitsministerium vorgeschriebenen Direktiven betreffend Schutzmasken und/oder Handschuhe.

Betreffend das Tragen von Handschuhen, ist es wichtig klarzustellen, dass dies nicht immer notwendig ist. Das wichtigste ist es sich die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen. Daher werden Sie feststellen, dass das Personal nicht systematisch für alle  Arbeiten Handschuhe trägt. Es ist zu bedenken, dass auch diese regelmäßig gewechselt werden müssen.

Unser Personal achtet auf das strikte Einhalten der Sicherheits- und Hygieneregeln und geben Ihr bestes, damit alle Bewohner, was auch immer Ihre Beschwerden sind – einschließlich der an Demenz erkrankten Bewohner – sich in Sicherheit fühlen und die nötige „Wärme“ bekommen, welche unsere Mitarbeiter gewöhnlich und tagtäglich geben.

 

Tragen meine Angehörigen eine Maske?

Da unsere Bewohner in einer Wohngemeinschaft leben, in welcher alle geltenden Sicherheitsbestimmungen zu respektieren sind, sind Sie dazu aufgefordert im nahen Kontakt mit einer grossen Menschengruppe, mit anderen Bewohnern, bei den Besuchen von Aussen, bei Dienstleistungen von Aussen (Frisör, Fusspflege,…), ausserhalb des Hauses (Besuch eines Geschäfts, Arztbesuch,…), bei Basispflegedienstleistungen, welche einen engen Kontakt zwischen Bewohner und Pflegendem verlangen, eine Maske zu tragen.

Hierbei handelt es sich um eine Zusatzmaßnahme, um das Pflegepersonal, das selbst eine Maske tragen muss, weitgehend vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

 

Wie gestaltet sich der Kontakt mit den Bewohnern, die nicht mehr sprechen können oder Schwierigkeiten haben zu kommunizieren oder unter einer Demenzkrankheit leiden?

Unser Personal achtet darauf, dass die strikten Hygiene –und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, so dass alle unsere Bewohner, egal unter welcher Erkrankung sie leiden – dies beinhaltet auch die Bewohner mit einer Demenzerkrankung, sich gut aufgehoben fühlen, begleitet und weiterhin liebevoll umsorgt werden, so wie das unsere Mitarbeiter auch im Normalfall täglich tun.

Unter Einhalt der vorgeschriebenen Hygiene –und Schutzmaßnahmen, versucht das Pflegepersonal den Kontakt mit dem Angehörigen zu ermöglichen.

 

Was passiert, wenn ein Bewohner Krankheitssymptome zeigt?

Sollte dies der Fall sein, werden die vom Gesundheitsministerium vorgeschriebenen Maßnahmen sofort umgesetzt.
Als erste Maßnahme wird der Bewohner in Quarantäne gesetzt, um jegliche Ansteckungsgefahr für andere Bewohnern oder Mitarbeitern zu vermeiden. Dies wird selbstverständlich mit dem nötigen Fingerspitzengefühl umgesetzt, um jede Aufregung des Bewohners zu vermeiden.

Jedes unserer Zentren verfügt über die notwendigen Ausrüstungen und Utensilien zum Schutz einer kranken Person, ihrer Mitbewohnern sowie des Personals. Alle Mitglieder des Personals, egal ob Pfleger, Begleiter, oder Mitarbeiter des Putzteams sowie das Küchen – und Servicepersonal, unternehmen die notwendigen Schutz –und Hygienemaßnahmen, wenn sie mit einem Bewohner Kontakt haben (Maske, Einweghandschuhe, mit einem Schutzfilm überzogenes Essenstablett, usw.).

 

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter des Personals Krankheitssymptome zeigt?

Sollte einer unserer Mitarbeiter Covid-19 ähnliche Krankheitssymptome zeigen, unterzieht dieser sich sofort einem Covid-19 Test. Des Weiteren bleibt er zuhause in Quarantäne und kommt nicht zur Arbeit, solange der Test sich nicht offiziell als negativ herausgestellt hat.

Als Professionelle im Gesundheitssektor und mit Respekt und dem nötigen Bewusstsein, sind unsere Mitarbeiter besser sensibilisiert als der Durchschnitt der Bevölkerung. Dieses Wissen vereinfacht es, eventuelle Symptome schnell zu erkennen und dem entsprechend zu handeln, d.h. die nötigen Schutz -und Hygienemaβnahmen vorschriftsmäßig umzusetzen.

 

Wenn mein Angehöriger positiv auf Covid-19 getestet wurde, werde ich schnell informiert?

Ja, selbstverständlich und dies in voller Transparenz. Wir informieren sofort den nahestehenden Angehörigen. Wir setzen alle Schutzmaßnahmen um, von der Sofort-Isolierung und den entsprechenden Pflegemaβnahmen, um eine schnelle Genesung zu begünstigen, bis hin zur Quarantäne aller Personen, die mit Ihrem Angehörigen kürzlich in Kontakt waren. Gleichzeitig informiert der behandelnde Arzt das Gesundheitsministerium, mit dem wir in ständigem Kontakt stehen, und dessen Direktiven und zusätzliche Instruktionen wir gegebenenfalls befolgen.

 

Wenn mein Angehöriger ins Krankenhaus gebracht werden muss, ist Servior dann die Kontaktstelle zwischen unserem Angehörigen und unserer Familie?

Auch hier, ja selbstverständlich! Unsere Bewohner liegen uns sehr am Herzen und wir halten regelmässigen Kontakt mit dem jeweiligen Krankenhaus, um die Entwicklung des Gesundheitszustands des Bewohners zu zu verfolgen. Wir organisieren selbstverständlich auch die Rückführung in unsere Zentren, sobald der Gesundheitszustand des Bewohners dies zulässt. Nichts spricht dagegen, dass Sie sich direkt mit dem jeweiligen Krankenhaus in Verbindung setzen, oder in sofern dies aus medizinischer Sicht möglich ist, sich direkt mit Ihrem Angehörigen telefonisch in Verbindung setzen, vorausgesetzt, er hat ein Telefon und kann dieses auch selbstständig annehmen.

 

Haben Lieferanten und externe Dienstleister Zugang zu den Zentren? Falls ja, welche Vorsichtsmaßnahmen werden in diesem Fall getroffen?

Es haben nur Lieferanten und externe Dienstleister Zugang zu den Zentren, die notwendig sind, um die Grundversorgung zu sichern, dieser unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygieneregeln, die dafür von SERVIOR und dem Gesundheitsministerium vorgeben werden.

 

Stand heute, sind Sie in der Lage, eine ausreichende Betreuung zu gewährleisten?

Wir können jederzeit auf die außerordentliche Flexibilität und Solidarität der Kollegen untereinander zählen, was es uns ermöglicht, dass wir funktionieren können.

Wir danken all den Mitarbeitern von SERVIOR für die bereits geleistete und die noch anstehende Arbeit, für ihre Einsatzbereitschaft und ihre Professionalität, die sie jeden Tag aufs Neue beweisen – egal, in welcher Funktion sie tätig sind – um das Wohlergehen unserer Bewohner sicherzustellen.

 

Planen Sie, die Betreuung zu verstärken, je nach Entwicklung der Lage?

Falls dies notwendig sein sollte, können wir in Absprache mit dem Familien- und Gesundheitsministerium Pläne realisieren, um personelle Engpässe auszugleichen. In diesem Zusammenhang können wir auf bereits realisierte Maßnahmen zurückgreifen, wie beispielsweise die Aufrufe an Freiwillige zur Unterstützung in den Gesundheitsberufen und ihre Bereitschaft zur Hilfestellung.

 

Benötigen Sie im Hinblick auf die aktuelle Situation eventuell Freiwillige, die Sie bei der Betreuung unterstützen?

Nein, derzeit nicht, aber diese Situation kann sich jederzeit ändern. In einem solchen Ausnahmefall würden wir auf Maßnahmen zurückgreifen, die aktuell seitens der Regierung und der Ministerien umgesetzt werden, wie beispielsweise der Aufruf an Freiwillige zur Unterstützung des Gesundheitspersonals und ihre Unterstützungsfunktion (www.govjobs.lu).

 

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Personal, das in den Zentren ein und ausgeht, nicht das Virus überträgt? Wie können Sie sicherstellen, dass im Falle einer unerkannten Infektion eines Ihrer Mitarbeiter Ihre Schutzmaßnahmen ausreichend sind, um eine Übertragung des Virus auf einen Pensionär zu verhindern?

Dieses Risiko besteht natürlich. Wir können Ihnen jedoch versichern, dass unser Personal als professionell geschulte Mitarbeiter des Gesundheitssektors, sich des Risikos bewusst ist und diesbezüglich weitaus besser sensibilisiert ist als der Rest der Bevölkerung in Bezug auf:

– die Berücksichtigung der Schutz- und Hygienemaβnahmen beim Betreten und Verlassen des Gebäudes
– der Erkennung der Symptome und in gegebenem Falle der unverzüglichen und genauesten Anwendung der Schutz- und Hygienemaβnahmen und der Unterbindung der Ausbreitung der Kontamination.
– im Falle einer Infektion der Information der Personen, die kürzlich mit dem Mitarbeiter in Kontakt waren und der Einleitung der Schutzmaßnahmen in Verbindung mit der notwendigen Isolierung, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu minimieren.

Zusammen mit dem Ministerium für Gesundheit haben die Träger von Pflege- und Altenheimen eine regelmäßige Covid-19-Teststrategie entschlossen. Somit haben Mitglieder der Pflegeabteilungen einen privilegierten Zugang zum Large Scale Testing und sind regelmäßig dazu eingeladen. Außerdem bietet SERVIOR seinen Mitarbeitern die Möglichkeit sich testen zu lassen falls auch nur der geringste Zweifel aufkommen könnte.

 

Verfügen Sie derzeit über ausreichendes Schutzmaterial, Medikamente bzw fehlt es Ihnen irgendwo an Material?

Nein, derzeit verfügen wir in allen Bereichen über ausreichend Material. Zudem sind wir in der glücklichen Lage, dass das Gesundheitsministerium und die Regierung frühzeitig Maßnahmen in die Wege geleitet haben, so das jederzeit neues Material (Masken, Handschuhe, usw) nachgeliefert werden kann und wir immer einen ausreichend großen Bestand auf Lager haben.

 

Werden die Sicherungsmaβnahmen von einer externen Institution kontrolliert?

SERVIOR basiert sich selbstverständlich auf die Empfehlungen und Anweisungen der Gesundheitsdirektion/Gesundheitsministerium, einzige Instanz welche solche ausruft und das Einhalten kontrollieren kann.

Diese Vorgaben gelten als Leitfaden für SERVIOR, wohlwissend, dass unsere unterschiedlichen Häuser eine grosse Diversität aufweisen, dies aus architektonischer Sicht, aber auch strukturell oder logistisch und aber auch was die Bewohnerschaft betrifft, was uns dazu verpflichtet unsere Bestimmungen von Haus zu Haus anzupassen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen garantiert am besten den Schutz unserer Bewohner und unseres Personals.

 

Alle Mitarbeiter von SERVIOR brauchen Ihre Mithilfe und vor allem auch Ihr Vertrauen, damit sie sich weiterhin mit der gebotenen Zuversicht und Gelassenheit um Ihre Lieben und unsere Bewohner kümmern können. Wir bleiben solidarisch und unerbittlich im Kampf gegen das Virus. Nur zusammen können wir es besiegen.

Alain Dichter
Directeur Général

Eventuelle Fragen können Sie uns gerne zukommen lassen communication@servior.lu . Wir werden schnellstmöglich darauf antworten und unseren Frage-Antwort-Katalog so dank Ihrer Mithilfe ausbauen.

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SERVIOR bemüht sich die sozialen Kontakte unter Bewohnern möglichst beizubehalten, die individuelle Freiheit eines jeden Bewohners zu respektieren, aber auch die fragileren Mitbewohner, welche in den verschiedenen SERVIOR-Häusern leben, zu schützen. Jedes Mitglied dieser Lebensgemeinschaft wird ständig die Sicherheit der Gemeinschaft der Bewohner eines Hauses respektieren müssen, dies durch die individuelle Wahl seines Lebensmodus‘. Die Sicherheit der Gemeinschaft betrifft alle, Bewohner, Personal, externe Zulieferer, aber auch die Besucher welche unsere Häuser betreten.

– Eine angebrachte Sicherheit für unsere Bewohner garantieren, welche als besonders gefährdet eingestuft sind
– Das Einhalten der Massnahmen sicherstellen
– Die notwendige Lebensqualität unseren Bewohnern zusichern
– Eine nichtkontrollierbare Ausbreitung des Virus in unseren Häusern verhindern

Alle Massnahmen haben ein gemeinsames Ziel: Ihre Nächsten bestmöglich zu schützen

Die Allgemeinsituation der Pandemie in unserem Land spitzt sich wieder zu und die Anzahl der Neuinfektionen steigt stetig. Leider sind auch unsere älteren Mitbürger 65+ wieder vermehrt von dieser Entwicklung betroffen. Basierend auf dieser Beobachtung und auch wenn die Mehrheit unserer Bewohner während der 1. Welle der Pandemie vom Virus verschont blieb, müssen wir jetzt mit Vorsicht und Vernunft handeln, um ein Auftreten der Infektion in unseren Einrichtungen zu vermeiden. Im gegengesetzten Fall, müssen in der betroffenen Einrichtung strenge und strikte Maßnahmen getroffen werden, um die Lebensgemeinschaft bestmöglich zu schützen und eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Wir wissen wie anstrengend und schwer zu ertragen die 6 Wochen des angeordneten Lockdowns waren, sowohl für die Familien und Angehörigen, als auch für die Bewohner und ebenfalls für das gesamte Pflegepersonal.

Auch um zu verhindern, dass sich diese schwierige Situation wiederholt, und um uns zu helfen, unsere Einrichtungen für Besucher zugänglich zu halten, rufen wir Sie heute um Ihre volle Unterstützung und Zusammenarbeit auf!

Es liegt in der Verantwortung und Pflicht des jeden einzelnen die Risiken abzuwägen, die bestimmte Situationen mit sich bringen und mit Sorgfalt die von den Einrichtungen vorgeschrieben Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.