Österreichische Botschafterin besuchte SERVIOR-Haus « Schlassbléck » in Vianden

Am vergangenen Freitag war hoher Besuch im SERVIOR-Haus « Schlassbléck » in Vianden angesagt : Österreichs Botschafterin in Luxemburg, Frau Mag. Melitta Schubert gastierte in dem 2013 errichteten Pflegeheim und informierte sich über die Altenpflege, die beim größten luxemburgischen Dienstleister in Sachen Seniorenbetreuung angeboten wird. Die erst seit Anfang Oktober in Luxemburg akkreditierte Diplomatin nahm sich viel Zeit, um mit Bewohnern und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Besonders interessiert zeigte sich der Gast aus der Alpenrepublik an den therapeutischen Maßnahmen, der GSG (Groupe socio-gérontologique) inklusive Snoezelraum sowie an der digitalen Dokumentation der 72 Bewohner mittels Tablets. Spontan gesellte sich die Botschafterin, die in Begleitung ihrer 86-jährigen Mutter war, zu den Senioren, um an drei Sitztänzen aktiv teilzunehmen. In dem speziell für an Demenz erkrankte Personen konzipierten Bereich begrüßte die Diplomatin die Bewohner mit einem herzlichen « Moien » und fügte hinzu : « Ech schwätzen e bësschen lëtzebuergesch ».

Während einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant des Pflegeheimes erfuhr die Botschafterin dass seit 2014 nicht weniger als 23 Studenten aus Österreich an einem ERASMUS-Förderprogramm im SERVIOR-Haus « Schlassbléck » teilgenommen haben. Die Mitarbeiter werten den vier- bis sechswöchigen Aufenthalt der angehenden Pflegekräfte aus der oberösterreichischen Altenbetreuungsschule als eine große Bereicherung. Luxemburg geniesst in Sachen Altenpflege einen guten Ruf in Österreich.

Frau Franziska Kolf, Chef de département Soins et encadrement, sowie Frau Maisy Baum-Müller, Vorsitzende des Heimrates, führten Botschafterin Schubert und ihre Mutter durch das SERVIOR-Haus „Schlassbléck“, das zu den insgesamt 15 SERVIOR-Häusern gehört, wo nicht weniger als 1650 Senioren leben.

In einem Dankesschreiben unterstreicht die Diplomatin : „Es war beeindruckend zu sehen, auf welch hohem Niveau die älteren Menschen in Ihrem Haus gepflegt werden. (…) Ich hoffe auch, dass auch in Zukunft österreichische Studenten Erfahrungen bei Ihnen sammeln können“.

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