CD Power: afrikanisch, kraftvoll und ganz besonders

Die Spannung war groß, als die „Rhummer Drummerten“ ihr Erstlingswerk „Power“ (CD-Cover ansehen) am 3. April 2012 vorstellten. Eine CD mit 7 Musiktiteln, im Vordergrund stehen Perkussionsinstrumente wie Djembés, Rasseln und ein Xylophon. Ergänzt werden die zumeist afrikanischen Melodien von einem Tenor-Saxophon. Eine bestechende Männerstimme unterstützt den zarten Chorgesang. An sich nichts besonderes für eine CD…

Doch bei den „Rhummer Drummerten“ handelt es sich keineswegs um die neueste luxemburgische Teenie-Band, die Mitglieder sind weder Vollblutmusiker noch Dritte-Welt-Aktivisten. Spricht man von den Rhummer Drummerten, ist die Rede von etwa 15 Damen und Herren, alle wohnhaft im SERVIOR-Seniorenheim Cipa Rhum, die sich seit längerer Zeit zum wöchentlichen Djembé-Spielen treffen und sich Ende 2011 dazu entschlossen haben, eine CD aufzunehmen.

Bei den Tonaufnahmen waren zum Beispiel dabei Frau Meyer und Frau Millang. Die 90-jährige Frau Meyer, völlig unmusikalisch wie sie selbst von sich behauptet, genoss die Proben jedes Mal: „Es ist wunderschön, hier mitmachen zu können“. Für Frau Millang waren die Aufnahmen fast ein Heimspiel. Sie war früher Mitglied in einem Chor und liebt es auch heute noch zu singen. Und dann gab es natürlich noch Carlos Goncalves, der heimliche Star der „Rhummer Drummerten“. Wenn er anfängt auf seinem hölzernen Xylophon zu spielen, muss man einfach innehalten und zuhören.

Pia Hoffmann, Mitarbeiterin bei SERVIOR, erklärt wie es zu der CD kam: „Angefangen hat alles vor 5 Jahren mit den Ateliers des Cultures, getragen von der ASTI, der ASTM und dem Kooperationsministerium. Seit dem besucht Robert uns regelmäßig, um mit unseren Bewohnern Rhythmus und Gesang zu üben“. Robert Bodja kommt aus Togo, ist Musiker und arbeitet bei der ASTM. Er versteht es perfekt seine Liebe zur Musik weiterzuvermitteln. Mit seiner Stimme, seinen Gesten, seiner anstechenden Art brachte er es fertig, zusammen mit Pia Hoffmann, die Rhummer Drummerten aufzubauen und fit zu machen für ihre erste CD. Jitz Jeitz (Saxophon) und Blaise Fitsi (Doundoun), beide auch beim offiziellen Release anwesend, haben die Tonaufnahmen kräftig unterstützt.

Für Pia Hoffmann geht es bei der CD nicht vordergründig um die Qualität der Musik: „Es ist vor allem das Gruppengefühl und die Leidenschaft eines jeden Einzelnen, die mich faszinieren. Unsere Bewohner blühen sichtlich auf, egal ob sie selbständig sind oder Hilfe im täglichen Leben benötigen. Sie merken, dass ihr Alter sie nicht dabei hindert, produktiv und gestalterisch zu sein.“

Die CD enthält 6 Musikstücke, komponiert und getextet von Robert Bodja, ein weiterer Titel ist ein Medley aus bekannten luxemburgischen Melodien. Die Kosten der Tonaufnahmen und der Produktion wurden übernommen von Les Amis du Centre du Rham, der ASTM und SERVIOR.

Der Erlös des Verkaufs (10 Euro pro Stück) geht vollständig an „Les Amis du Centre du Rham“. Bestellen kann man die CD „Power“ unter der Telefonnummer 47 20 21- 1.

Pressespiegel
Luxemburger Wort (Ausgabe vom 5.04.2012)
Radio 100,7 (Sendung vom 7.04.2012)

SERVIOR – Wer wir sind
Mit etwa 1600 Betten ist SERVIOR der größte Betreiber von Wohnstrukturen für ältere Menschen in Luxemburg. Derzeit verwaltet SERVIOR 16 Einrichtungen, darunter 12 Altenheime (CIPA), 3 Pflegeheime und 1 Seniorenresidenz. Außerdem bietet SERVIOR 560 Menschen in 20 verschiedenen Gemeinden Essen auf Rädern an. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen wurde durch das abgeänderte Gesetz vom 23. Dezember 1998 gegründet und beschäftigt heute rund 1500 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte im Pflegebereich.

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