CIPA Howald: Ein Danke an die freiwilligen Helfer

„Déi schéinste Aarbecht vun der Welt.“ So äußert sich Sonja Winkel über ihre Tätigkeit im CIPA Howald. Zweimal pro Woche kommt sie ins Altenheim, um zu kochen und zu backen. Sie arbeitet ganz bewusst mit einer kleinen Gruppe von demenzkranken Senioren. „Es ist ein Geben und Nehmen“, erklärt Sonja Winkel und man sieht ihr die Freude an der Arbeit an. Heute gibt es ein chinesisches Pfannengericht, eine ältere Dame schnippelt fleißig Gemüse, eine andere schaut zu.

In einer Einrichtung wie dem CIPA Howald – immerhin 120 Senioren und Seniorinnen wohnen und leben hier – arbeiten 80 Festangestellte. Zusammen decken sie die üblichen Arbeitsbereiche ab: Betreuung und Pflege, Animation, Küche, Hauswirtschaft, Administration… Daneben werden viele Tätigkeiten von freiwilligen Helfern übernommen. Die „Amicalen“ sind häufig die organisierteste Gruppe und decken die wichtigen Feste wie Mutter- oder Vatertag ab, finanzieren einen Ausflug für die Bewohner oder übernehmen verschiedene Kosten für zusätzliche Anschaffungen. Zum Beispiel ein Aquarium oder ein Sonnenschutz für die Terrasse. Zu den Freiwilligen gehören auch Pastoralassistenten oder Männer und Frauen, die sich regelmäßig mit den Senioren treffen. Eben zum Kochen, wie Sonja Winkel, oder aber zum Kartenspielen oder einfach nur zum Reden.

Um dieses Engagement zu würdigen, hatten die Direktion vom CIPA Howald sowie die Vertreter der Amicale kürzlich zu einer kleinen Feier eingeladen. In seiner Ansprache bedankte sich der Direktionsbeauftragte Xavier Thiéry bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen und unentgeltlichen Beitrag.

Xavier Thiéry betonte vor allem die Wichtigkeit der sozialen Einbindung. In der Tat können gute soziale Beziehungen das Wohlbefinden der älteren Menschen positiv beeinflussen. Demnach tragen die freiwilligen Helfer direkt dazu bei, das Risiko der sozialen Isolation und Vereinsamung im fortgeschrittenen Lebensalter zu verringern. Mariette Eicher, die Präsidentin der Amicale unterstrich zudem die gute Zusammenarbeit mit der Direktion und den Mitarbeitern der Wohneinrichtung.